WER ODER WAS IST EINE “GEILE USCHI”?!

"Geile Uschi“ ist ein selbstironisches Kompliment an all die tollen, großartigen Frauen, die geradlinig ihren Weg gehen, ihr Ding machen, die sich nicht scheuen, zu polarisieren und zu provozieren, die Haltung und Meinung haben, für ihre Sache kämpfen und einstehen, die unbequem sind, mutig, Herz und Hirn gleichermaßen einsetzen, die echt sind, wahrhaft, authentisch und noch so vieles mehr.

Inspirierende Persönlichkeiten mit spannenden Werdegängen, bewegenden Geschichten und WOW-Faktor. Frauen, die etwas zu sagen haben und inspirieren – Frauen und Männer gleichermaßen.

Die Hackerin. Die Astronautin. Die Lehrerin. Die Managerin. Die Unternehmerin. Die Politikerin. Die Postbotin. Die Verlegerin. Die Erzieherin. Die Chefredakteurin. Die Maurerin. Die Krankenschwester. Die Mutter. Die Oma. Die Wissenschaftlerin. Die Künstlerin. Die Sportlerin. Die Rennfahrerin. Die Philosophin. Einfach „geile Uschis“ eben. 

Ja, der Name des Events polarisiert und provoziert. Er erntet entweder totale Begeisterung und Zustimmung oder totale Ablehnung, Kopfschütteln und Empörung (auf Frauenseite). Genau hier fängt die Thematik auch schon an: Frauen dürfen endlich den Mut haben, aus ihrer Gefälligkeitsschublade heraus zu krabbeln. Und sich selbst dabei nicht allzu ernst nehmen.

#GUK #GEILEUSCHI


DIE INITIATORIN

Im Interview erzählt die Initiatorin alles über den GUK.

Die Initiatorin und Organisatorin des Events ist Henriette Frädrich, die sich in einem heiß diskutierten und viel beachteten Artikel mit der Frage auseinander setzte, warum es so wenig Frauen und zu wenig Frauen mit gutem, relevanten Content auf den großen Kongress- und Eventbühnen gibt. “Die unglaublich vielen Reaktionen und Nachrichten, die ich aufgrund des Artikels erhalten habe, waren letztlich der Auslöser zu sagen: Verdammt, ich mach das jetzt einfach!”


MISSION & WERTE


1. MAGIE & WOW
Einfach ein richtig tolles Event. Wir glauben an die Magie der ganz besonderen, intimen Location - und natürlich und vor allem an die WOW-Energie der Rednerinnen.

2. HALLO WELT!
Wie im Artikel geschrieben, sind „Women-only“-Events nicht wirklich zielführend. Deshalb ist das Event eigentlich auch nur Mittel zum Zweck. Die Vorträge werden gefilmt und hinterher veröffentlicht. Bitteschön und Hallo Welt, da hast du sie, die tollen Frauen für deine Bühnen!

3. RICHTIG GUTE VORTRÄGE
Der GUK möchte richtig gute Vorträge on stage holen. Vorbild, ganz eindeutig, sind die TED-Talks. Content, Herz und Hirn statt belangloses Massebespielen für Money. Kein oberflächlicher Speaking- und Kongress-Blabla-Einheitsbrei, der am Ende nur irgendetwas verkaufen will. Kein Wischi-Waschi, kein Motivations-Blabla, keine Eso-Kalendersprüche - sondern richtig gute Stories, richtig gute Thesen, gute Fragestellungen, bewegend, berührend, inspirierend, wertvoll, sinn- und anstiftend, wahrhaft, ehrlich und authentisch.

4. PERSÖNLICHKEITEN STATT “SPEAKER”
Beim GUK präsentieren sich völlig unterschiedliche Frauen mit völlig unterschiedlichen Themen - relevant, interessant, inspirierend und WOW. Die meisten von ihnen sind KEINE “Speakerinnen”. Sondern einfach Persönlichkeiten. Jede der Rednerinnen bekommt einen Speaking-Slot von 15-20 Minuten.

5. UPSELLFREIE ZONE
Während auf ähnlichen Events Redner und Rednerinnen oft ohne Honorar auftreten bzw. sogar für Speaking-Slots zahlen müssen, bekommen die Rednerinnen beim GUK ein (kleines) Honorar sowie Reisekostenerstattung. Dafür verschont der GUK seine TeilnehmerInnen und Gäste mit nervigem Upsell-Gedöns und Fischmarkt-Verkaufs-Mist. Denn deshalb steht keine der Rednerinnen auf der Bühne. Siehe “SECHSTENS”.

Selbstverständlich haben die Rednerinnen, wenn sie möchten, die Möglichkeit, sich mit einem kleinen Stand zu präsentieren und dort zB auch Bücher zu verkaufen. Aber im Rahmen des Vortrags wird es keine “Nur-hier-heute-jetzt-zugreifen-Pitches” geben.

Um die Kosten zu decken, wird es passende und coole Sponsoren geben, die das Event bereichern.

6. SO VIEL MEHR
Es geht nicht um die Show. Es geht nicht ums Verkaufen. Es geht nicht um die Kohle. Es geht um so viel mehr. Und so viel wichtigeres. Es geht um die Geschichte. Es geht um Inspiration. Es geht um die Message. Es geht um Sinn. Es geht um Menschen. Es geht um Unterstützung. Es geht um Veränderung. Es geht um Miteinander. Es geht um Herz, Seele und Liebe. Es geht um Wahrheit, Wahrhaftigkeit und Authentizität. Es geht um Haltung und Werte.


7. “GEILE OTTOS” WILLKOMMEN
ZuschauER sind mehr als herzlich willkommen. Das Event ist nicht explizit auf Frauen ausgerichtet. Die Themen der Rednerinnen haben universelle Relevanz. Denn obwohl GUK ein „Frauen-Event“ ist, ist der Anspruch, dass alle Persönlichkeiten on Stage völlig selbstverständlich für ihre Themen stehen, diese für MÄNNER UND FRAUEN relevant sind und alle gleichermaßen inspirieren. Die geilen Uschis sind keine Plattform für “weichgespülte Frauenthemen”, Rumreiten auf “wir Frauen gegen die doofe Männerwelt” und sonstiges “Weiblichkeitsgedöns”.


8. BARRIEREFREI ZUGÄNGLICH FÜR GEHÖRLOSE UND HÖRGESCHÄDIGTE TEILNEHMER
Nach Angaben des Deutschen Gehörlosen-Bundes leben in Deutschland ca. 80.000 Gehörlose und ca. 16 Millionen schwerhörige Menschen. Ca. 140.000 davon haben einen Grad der Behinderung von mehr als 70% und sind auf GebärdensprachdolmetscherInnen angewiesen.

Selbstverständlich möchten auch gehörlose oder hörgeschädigte Menschen am ganz normalen Kulturleben teil haben. Sie möchten zu Events gehen, ins Kino, zu Seminaren, zu Veranstaltungen, zu Vortrags-Events, ja, sogar zu Konzerten und Shows. Deshalb hat die Gehörlosenkultur ihre ganz eigenen Events, basierend auf der Gebärdensprache: Es gibt Theater, Filme, Poetry-Slams, Gebärdensprachfestivals bis hin zu einer Special-Vorstellung von “Jekyll & Hide” im Kölner Musical-Dome.

Das ist alles großartig, gar keine Frage. Aber am Ende ist eben genau das nicht Integration, eben genau nicht Inklusion. Denn das Ding ist: Kaum eine “normale” Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.

Dabei ist es doch so einfach: Man müsste doch nur bei jedem Event einfach zwei bis drei GebärdensprachdolmetscherInnen dazu stellen. Et voilá. Ganz einfach. Ganz selbstverständlich. Der Bedarf nach solchen Angeboten sowie das Interesse daran ist in der Gehörlosen-Community riesig. Warum tun das die großen Kongress- und Eventveranstalter, all die großen Weiterbildungs- und Seminar-Veranstalter nicht … ?

Beim GUK geht es um inspirierende Vorträge, um Haltung, um Sinn, um Werte, um Miteinander. Deshalb möchte der GUK auch hier voran gehen: Denn genauso, wie es irgendwann selbstverständlich sein soll, dass Frauen und Männer sich gleichberechtigt die großen Bühnen teilen, soll es auch genauso mit der Unterstützung der Barrierefreiheit für gehörlose und hörgeschädigte Menschen sein. Dass es einfach irgendwann völlig selbstverständlich und normal ist, dass man GebärdensprachdolmetscherInnen bei allen Events dabei hat. Und gehörlose und hörgeschädigte Menschen auch zu allen “normalen” Events gehen und sich dort, gemeinsam mit den hörenden Teilnehmern, inspirieren und unterhalten lassen, lernen und sich weiterbilden können. Und sich die Kulturen gegenseitig befruchten.

Der GUK ist das erste und einzige “normale” Speaking-Event, das den Zugang für gehörlose und hörgeschädigte TEILNEHMER ermöglicht.